Typ 666


Beschreibung

GremoryGamoryGemory oder Gomory ist ein mächtiger und höllischer Herzog, welcher in Gestalt einer Frau erscheint, dabei auf einem Kamel reitet und eine Herzogskrone trägt. Er ist fähig, die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu deuten und Auskunft darüber zu geben, kann aber auch verborgene Schätze entdecken lassen und die Liebe in alten und jungen Frauen entflammen lassen. Gremory ist einer der 72 Geister der Ars Goetia und hat den Befehl über 26 infernale Legionen.

Daten

Name: Gremory, Gamory, Gemory, Gomory 

Deutsche Namensbedeutungen:

Spezies: Dämon

Geschlecht: männlich 

Mythologie/Religion:

  • Christliche Mythologie 

Zugehörigkeit: 72 Geister der Ars Goetia

Untergebener von: LuziferSatan.


⬆️⬆️ Eineder Hauptprotagonistinnen heißt RiasGremory. Ihre Familie hat ebenfalls den Nachnamen Gremory.
Dämon
Dämon
Dämon

Beschreibung

Dämonen sind übernatürliche Wesen, die entweder einfach nur höhere Mächte sind, die man sogar mit gutartigen Göttern und Engelngleichsetzen kann und einfach nur belohnen oder bestrafen und somit nur ihre Arbeit tun. Allerdings gibt es auch wahrhaft bösartige Dämonen, welche einfach gefallene Engel sind und aufgrund ihrer abscheulichen Taten und der Tatsache, dass sie direkte Untergebene des Teufels sind, bekannt und gefürchtet. Es gibt allerdings auch Dämonen, die bösartig sind, obwohl sie keine gefallenen Engel sind oder dem Satan unterstehen. Dämonen haben häufig eine Mischgestalt aus Mensch und Tier und können teilweise auch von Menschen Besitz ergreifen. Die gefallenen Engel oder der Teufelstehen oft mit Hexen oder bösen Zauberern im Bunde. Ähnlich den Göttern gibt es extrem viele verschiedene und bekannte Dämonenin unterschiedlichsten Abwandlungen.

Als Dämon (Plural Dämonen, von griechisch δαίμων daimon) wird in verschiedenen Mythologien, Religionen und mystischen Lehren zunächst ein „Geist“ oder eine Schicksalsmacht (δαιμόνιον daimónion) als „warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens)“ und „Verhängnis“ verstanden. Unter christlichem Einfluss wandelte sich die Bedeutung dann bis zu „Teufel“, „Satan“, „Luzifer“. Heute wird mit „Dämon“ entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen ausschließlich ein solches „Wesen“ bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, also in jeder Hinsicht als böser Geist erscheint. Die systematische Erfassung der Dämonen bezeichnet man als Dämonologie.

Im archäologischen Sprachgebrauch bedeutet Dämon ein tierköpfigesMischwesen (Chimäre) mit mindestens menschengestaltigen Beinen. Den Gegensatz dazu bilden „Monster“, wie Mischwesen mit Tierkörpern und Tierköpfen phantastischer Art bezeichnet werden (z. B. Greif oder Drachen) oder Tierkörper mit menschlichen Köpfen wie Sphinx(Frauenkopf und Löwinnenkörper), Mantikor (Männerkopf mit Löwenkörper und Skorpionschwanz) und Zentauren(Menschenoberkörper und Pferdeleib).

Etymologie

Das Wort stammt vom griechischen Wort δαίμων (Daimon) ab. Daimon stand in der griechischen Mythologie ursprünglich für den Geist der Abgeschiedenen oder umgekehrt den abgeschiedenen Geist der Verstorbenen(griech. σκιά oder skiá für ‚Schatten‘), ‚die körperlosen Gestalten der Abgeschiedenen‘. Es scheint insoweit eine positive Bedeutung im Vordergrund gestanden zu haben, solange die Sage von Bedeutung war, in der die Seelen der Menschen des goldenen Zeitalters δαίμονες (daimones) genannt wurden, die dabei „eine Mittelstufe zwischen Göttern und Menschen, eine zweite Klasse niederer Götter“ darstellten.[1] In ganz ähnlicher Bedeutung existiert im Deutschen das nur selten gebrauchte Wort Schemen (vgl. auch „schemenhaft“) für Geist(er), Gespenst(er) und „Spukgestalten“. Zugrunde liegt diesen und anderen Wortbildungen (wie scheinen, schimmern, schier und Schimmel) nach dem Herkunftwörterbuch des Großen Duden das idg. Wurzelwort *skai- in der Bedeutung von (stumpf) glänzen, Glanz, Abglanz.

Das Herkunftwörterbuch des Großen Dudens gibt die Bedeutung von Dämon„böser Geist“, als ein Mittelwesen zwischen Gott und Mensch an und führt es auf griech. δαίεσθει für „(ver)teilen“, „zer-“ und „zuteilen“ sowie „geteilt werden“ zurück. Von daher wird dort als Grundbedeutung von Dämon die Angabe ‚Ver- und Zuteiler (des Schicksals)‘ hergeleitet. Interessant sind die weiteren Beziehungen von δαίμων: einerseits zu dem griech. Wort für Volk δῆμος dämos – wie in Demokratie –, andererseits und noch weiter ausholend zu „Zeit“ (time, tide/Tide[(n)hub]/Gezeiten, siehe auch Zeile, ZielZeitung) i.S.v. Abschnitt, Abgeteiltes: bei alledem handelt es sich sprachhistorisch oder etymologisch um Ableitungen aus dem idg. Wurzelwort *da[i]- für teilen, zerreißen, zerschneiden.

Das Wort δαίμων wiederum steht in Verbindung mit dem griechischen Wort δαιμόνιον (daimonion) in der Bedeutung des Schicksals oder Gewissens, das den Menschen jederzeit unsichtbar begleitet. Es gibt die Einschätzung, dass erst im Lauf des Mittelalters der Begriff Dämon mit unangenehmen Vorstellungen verbunden worden sei und damit eine Verschiebung ins Negative erhalten habe. Pandämoniumbezeichnet die Gesamtheit aller Dämonen oder ihren Aufenthaltsort, der im übertragenen Sinn ein Ort des Grauens ist.

Verschiedene Dämonen
  • Akephalos, ein kopfloser Dämon
  • Asmodäus, ein Dämon aus der jüdischen Mythologie
  • Aynaet, eine Dämonin aus der Mythologie Äthiopiens
  • Asasel, ein Wüstendämon
  • Baal, der erste und oberste König der Hölle
  • Belial, eine dämonische Gestalt aus der Bibel
  • Beelzebub, eine Entität des Teufels
  • Incubus, ein Albträume verursachender nachtaktiver Dämon
  • Lilith, eine Göttin der sumerischen Mythologie
  • Medusa, eine Gorgone
  • Sphinx, ein Dämon der Zerstörung und des Unheils
  • Vanth, eine etruskische Dämonin
  • Legion, eine Erscheinung von vielen Dämonen
Literatur
  • Otto Böcher, Gunther Wanke, Günter Stemberger, Georges Tavard: Dämonen. I. Religionsgeschichtlich. II. Altes Testament. III. Judentum. IV. Neues Testament. V. Kirchengeschichtlich. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 8, de Gruyter, Berlin/New York 1981, ISBN 3-11-008563-1, S. 270–300. (Überblick)
  • Hans Bonnet: Dämon, in: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte, Hamburg 2000 ISBN 3-937872-08-6 S. 146–148.
  • Felicitas GoodmanEkstase, Besessenheit, Dämonen – die geheimnisvolle Seite der Religion.Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn, Gütersloh 1991, ISBN 3-579-00282-1bzw. ISBN 978-3-579-00282-8.
  • Patrick Hersperger: Kirche, Magie und „Aberglaube“. Superstitio in der Kanonistik des 12. und 13. Jahrhunderts(= Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht 31). Böhlau Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-412-20397-9.
  • Armin Lange, Hermann Lichtenberger, K. F. Diethard Römheld: Die Dämonen – Demons: Die Dämonologie der israelitisch-jüdischen und frühchristlichen Literatur im Kontext ihrer Umwelt. Mohr Siebeck, Tübingen 2003, ISBN 978-3-16-147955-7.
Einzelnachweise
  1.  Nach Wilhelm GemollGriechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch.Freyta, München 1959 (7. Aufl.), S. 181.
  2.  Karl R. Wernhart: Ethnische Religionen – Universale Elemente des Religiösen. Topos, Kevelaer 2004, ISBN 3-7867-8545-7. S. 84–86.
  3.  Johann Wolfgang von Goethe: Der fünfte Mai. In: Projekt Gutenberg-DE.Abgerufen am 1. Februar 2010.
  4.  D. N. MacKenzie. A Concise Pahlavi Dictionary. Routledge Curzon, 2005. ISBN 0-19-713559-5.
  5.  P. Oktor Skjærvø. Old Persian Glossary. Harvard University.
  6.  Marc-Roberts-Team: Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens. V. F. Sammler Verlag, Graz 2004, ISBN 3-85365-205-0, S. 66–67.
  7.  Jalil Doostkhah. Avesta. Übersetzung des Textes. Morvarid, Teheran, 1996. ISBN 964-6026-17-6.
  8. ↑ a b E. W. West. Pahlavi Texts. Translated by E. W. West. 5 Volumes. Routledge Curzon, 1895–1910, 2004ISBN 07007-1544-4.
  9.  Mary Boyce. Zoroastrianism: A Shadowy But Powerful Presence in the Judaeo-Christian World. London, 1987. ISBN 978-0852170519
  10. ↑ a b W. Gunther (Hrsg). Mit einer Einl. von Walter Homolka. Autoris. Übers. u. Bearb. von Annette Böckler Plaut: Dewarim = Devarim = Deuteronomium., 2. Aufl., 1. Aufl. der Sonderausg., Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 9783579054964, S. 328.
  11.  The United Synagogue of Conservative Judaism The Rabbinical Assembly, editor, David L. Lieber; literary; Assembly, Jules Harlow; sponsored by the Rabbinical; Judaism, the United Synagogue of Conservative: David L. Lieber (Hrsg.):  Etz Hayim: Torah and commentary, 1. ed., Jewish Publication Society, Philadelphia 2001, ISBN 0827607121, S. 1188 (Zugriff am 23 October 2012).
  12.  Henrike Frey-Anthes: Asasel;
  13. ↑ a b Pnina Navè Levinson: Einführung in die rabbinische Theologie, 3. erw. Aufl., Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3534085582, S. 78-80.
  14.  Vgl. Gershom Scholem: Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, 6. Aufl., Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3518279300.
  15.  Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Marix Verlag Wiesbaden 2002, ISBN 978-3-86539-185-8, S. 566.
  16.  Marc Roberts: Das neue Lexikon der Esoterik. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH Berlin 2005. Seite 237. ISBN 3-89602-537-6
  17.  Christoph Daxelmüller: Artikel „Dämonen, Dämonologie. B. Lateinisches Mittelalter.“ In: Lexikon des Mittelalters Bd. 3. Artemis Verlag 1986. Sp. 477–478, 477.
  18.  Monica Blöcker: „Wetterzauber. Zu einem Glaubenskomplex des frühen Mittelalters.“ In: Gudrun Gersmann (Hrg.) Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte Bd. 9 (1981). S. 117–131, 123 ff.
  19.  Hersperger S. 192 mit Stellennachweisen.
  20.  Hersperger S. 261 f.
  21.  Hersperger S. 270.
  22.  Hersperger S. 271 f.
  23.  So der Dekretist Johannes Teutonicus Zemeke in seiner Glossa ordinaria, zitiert bei Hersperger S. 266, und Sicardus von Cremona in seiner Summa decretorum, zitiert bei Hersperger S. 267 f.
  24.  Marc-Roberts-Team: Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens. V. F. Sammler Verlag, Graz 2004, ISBN 3-85365-205-0, S. 67.
  25.  Marc-Roberts-Team: Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens. V. F. Sammler Verlag, Graz 2004, ISBN 3-85365-205-0, S. 69–70.
Weblinks
 Wiktionary: Dämon – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Dämonen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Dämonen beschwören

Mit dem folgenden hier beschriebenen Ritual kann der Magier Dämonen beschwören, allerdings ist die Dämonenbeschwörung keinesfalls zur Nachahmung empfohlen, da sie – vor allem bei falscher Durchführung – fatale Folgen für denjenigen haben kann, der sich an ihr versucht.

Achtet auf den Text oben ⬆️⬆️


Die Beschwörung

Zeit: Zur Dämonenbeschwörung eignet sich am besten die Nacht von Montag auf Dienstag oder von Freitag auf Samstag.

 

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Ort : Möglichst einen ruhigen, einsamen und unheimlichen Ort auswählen, an dem man während der Beschwörung keinesfalls gestört wird. Geeignet sind beispielsweise Friedhöfe, leerstehende Gemäuer und Ruinen, Kraftplätze oder Orte, an denen  Menschen gewaltsam ums Leben gekommen sind oder sich umgebracht haben.

 

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Ausrüstung: Die Kleidung, am besten eine lange Robe mit Kapuze, sollte nach Möglichkeit einheitlich schwarz sein. Damit es während dem Beschwören von Dämonen nicht zu Unterbrechungen kommt, ist es unbedingt erforderlich, dass alle nötigen Ritualgegenstände vor der Dämonenbeschwörung bereitliege

!!!

Standard-Ausrüstung, um Dämonen beschwören zu können:

  • Kreide
  • Kerzen und Teelichter
  • Räucherung (Weihrauch und Storax)
  • Schwert
  • Metallschale mit Blut
  • Zauberstab
  • Pentagramm-Zeichnungen
  • Siegel des des zu beschwörenden Dämons
  • Beschwörungsformel

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Dämonen beschwören – das Ritual

Wer Dämonen beschwören möchte, sollte sich VOR dem Ritual genauestens überlegen, welchen Geist er anrufen möchte. Je rangniedriger und schwächer der Dämon, desto geringer auch der Schaden, den er anrichten kann. Um das Risiko möglichst gering zu halten, dass die Dämonenbeschwörung außer Kontrolle gerät, NIEMALS einen Dämon hoher Rangordnung beschwören, wenn auch ein schwächerer Geist die Wünsche des Magiers erfüllen kann.

Alle achtung bitte beachten !!!

Das Ritaul darf unter keinen Umständen gestört oder unterbrochen werden!


!!!

Beginne NIEMALS eine Beschwörung, wenn Du sie nicht 100%ig beenden kannst!



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1. Ziehe mit dem Schwert einen magischen Kreis um Dich (in Räumen wird der magische Kreis mit Kreide auf den Boden gezeichnet)

 

2. Zeichne außerhalb des Kreises ein Dreieck auf den Boden, in dem der Dämon erscheinen soll und stelle die Metallschale mit Blut zur Anrufung in dieses Dreieck.

 

3. Stelle außerhalb des magischen Kreises 9 Teelichter auf, indem Du sie jeweils auf einem Pentagramm platzierst (die Pentagramme locken böse Mächte an und bieten dem Magier gleichzeitig Schutz)

 

4. Zünde die Teelichter an, weihe den magische Kreis mit einem Schutzritual und verbrenne dazu die Räucherung aus Weihrauch und Storax. 

 

5. Konzentriere Dich nun auf das Siegel des Dämons, den Du rufen möchtest und halte es dabei in Deiner linken Hand. Wichtig ist, dass Du das Siegel zuvor eigenhändig aufgezeichnet hast.

 

6. Ziehe das Siegel des Dämons nun langsam und konzentriert mit dem Zauberstab, den Du in der rechten Hand hältst, nach.

 

7. Lies nun mit lauter Stimme die Beschwörungsformel und berühre dabei mit der Spitze des Schwertes das Siegel in Deiner linken Hand.

 

 

Das Ritaul darf unter keinen Umständen gestört oder unterbrochen werden!

Beginne NIEMALS eine Beschwörung, wenn Du sie nicht 100%ig beenden kannst!

 

Verschiedene Dämonen

  • Akephalos, ein kopfloser Dämon
  • Asmodäus, ein Dämon aus der jüdischen Mythologie
  • Aynaet, eine Dämonin aus der Mythologie Äthiopiens
  • Asasel, ein Wüstendämon
  • Baal, der erste und oberste König der Hölle
  • Belial, eine dämonische Gestalt aus der Bibel
  • Beelzebub, eine Entität des Teufels
  • Incubus, ein Albträume verursachender nachtaktiver Dämon
  • Lilith, eine Göttin der sumerischen Mythologie
  • Medusa, eine Gorgone
  • Sphinx, ein Dämon der Zerstörung und des Unheils
  • Vanth, eine etruskische Dämonin
  • Legion, eine Erscheinung von vielen Dämonen

Geschichte des Dämonenglaubens

Ethnische ReligionenBearbeiten

In nahezu allen ethnischen Religionenkommen Dämonen vor (in der Fachliteratur auch als Polydämonismus bezeichnet). Hier stehen sie für den Glauben an eine Vielzahl unberechenbarer, launischer und unheimlicher Mächte im Sinne personifizierter Naturgewalten oder Krankheiten. Im Zusammenhang mit dem Glauben der sogenannten „Naturvölker“ werden die Bezeichnungen „Dämonen“ und „Geister“ häufig synonym benutzt. So handelt es sich ebenso um schutzgewährende Totem- oder Hausgeister, verbündete Tiergeister oder harmlose Naturgeister. Bei den Dämonen steht der Aspekt der konkreten Gestalt gegenüber dem Spirituellen im Vordergrund. Die negative Konnotation ist vor allem eine Folge der christlichen Mission, die die Dämonen mit dem Teufel gleichsetzte. Vor der Einwirkung des Christentums waren es verschiedene unkörperliche, selbstbewusste Wesen mit teilweise übermenschlichen Kräften und Fähigkeiten, die die gesamte Natur bevölkerten. Sie galten entweder als immateriell, jedoch zumeist als gebunden an Objekte oder Lebewesen und standen in der religiösen Hierarchie unter den Göttern. Abgesehen von den Geistern verstorbener Menschenwerden Geister und Dämonen als unverwandt mit den Menschen, jedoch mit menschlichen Eigenschaften beschrieben. Die Vielfalt der mythologischen Vorstellungen macht es häufig schwierig, Dämonen und Geister klar von der Beseeltheit der Naturerscheinungen (Animismus) zu trennen.[2]


Ägyptische MythologieBearbeiten

Die ägyptische Mythologie postulierte eine ungeheure Zahl Dämonen auf der Erde, in der Luft und im Wasser. In der sumerischen und später auch der babylonischen Mythologie wurden neben den himmlischen Geistern im Sterndienst auch solche verehrt, deren Aufenthalt und Wirksamkeit an bestimmte Gegenden gebunden war, und noch tiefer unten die verfinsterten Geister, die auf und in der Erde und in ihrer Atmosphäre wohnten, wie die Feuer-, Licht-, Feldgeister etc.


Persische MythologieBearbeiten

Systematisiert wurde die Dämonenlehre in der persischen Mythologie, in welcher dem Ahura Mazda außer den sieben Amschaspands viele gute Genien und dem Ahriman außer den sieben Daevasnoch zahllose böse Geister untergeordnet sind.


Griechische MythologieBearbeiten

Die griechische Mythologie ging zunächst bei sämtlichen Naturphänomenen von Dämonen aus (übernatürliche Wesen), z. B. Blätterrauschen im Wind, Zikadenzirpen usw., später nur noch bei ungeklärten Vorgängen oder Prozessen, z. B. Gärung von Milch oder Alkohol, Verdunstung, Verwesung, Verwitterung, Alterung, etc. Im alten Orient galten Dämonen als Teil der Weltordnung, indem ihnen der Ursprung von Krankheit und auch Tod zugesprochen wurde. Der griechische Epenschreiber Hesiod (etwa 700 v. Chr.) beschreibt in seinem Hauptwerk Theogonie den Glauben an ganze Scharen und verschiedene Klassen von Dämonen als Zwischenwesen zwischen den Göttern und den Menschen. Sie umschweben den Menschen als quasi unsichtbare Wächter über Recht und Unrecht und spenden auch Reichtum. Außerdem wirken sie in der irdischen Sphäre als Natur- und Elementargeister, entweder als Wohltäter oder als Verderber. Eine größere Rolle spielt die Dämonologie auch in der neuplatonischen Philosophie (ab etwa 300 n. Chr.), welche den ganzen Polytheismus der Griechen in Gestalt des Glaubens an Dämonen, die als Untergötter der Natur und allen Lebensbeziehungen vorstehen und als „weltschöpferische Mittelwesen“ zwischen den hilfsbedürftigen Menschen und der Gottheit vermitteln sollten, in ihr System mit aufnahm.

Die Philosophen haben diesen Glauben mit vielen einzelnen Beziehungen auf das Natur- und das menschliche Seelenleben (auch mit Übertragung auf die geheimnisvolle Geisterwelt der Verstorbenen) immer weiter ausgebildet. Besonders in zwei Richtungen trat derselbe hervor:

  • Einmal waren die Dämonen als dienende Kräfte und begleitende Umgebung der einzelnen Kultusgötter gedacht (in welcher Anwendung sie häufig individuellere Gestalt und Namen annehmen).
  • Andererseits waren nach Ansicht der damaligen Dämonologie die Dämonen den einzelnen Menschen (oder auch Völkern) zugesellte Geisterwesen, welche dieselben von der Geburt an auf allen ihren Lebenswegen begleiten. Die Einwirkung dieser Dämonen äußerte sich einmal zum Schutz und Heil, aber auch zum Schaden der Menschen. Daher nahm man später auch zwei Dämonen für jeden Einzelnen an: einen guten und einen bösen. Der allgemeine Glaube war aber auch, dass von dem Dämon jedes Einzelnen Gutes oder Böses kommen würde, dass der Dämon des einen mächtig oder wohlwollend, der des andern schwach oder übelwollend sei.
Sokrates spricht in diesem Glauben von seinem Daimonion als von einem guten Geist, welcher ihn von den ersten Jahren seines Lebens an begleitet und stets von Unrechtem abgehalten habe. Angelehnt an diese Vorstellung beschreibt Goethe den Dämon als Charakter des Einzelmenschen.[3]


Bearbeiten

Römische MythologieBearbeiten

Etwas anders entwickelte sich der Dämonenglaube in der römischen Mythologie, in der griechische Ideen sowie orientalische Vorstellungen (durch Vermittlung über die etruskische Mythologie) aufgenommen und weitergebildet wurden. Hier erscheinen die Dämonen als so genannte Genien. Diese Vorstellungen wurden dann vom frühchristlichen Dämonenglauben übernommen.





Christliche DämonologieBearbeiten

Zunächst lebten zu Beginn des Christentums bei einigen Menschen auch die alten heidnischen Götter als Dämonen noch lange fort. In der Frühgeschichte des Christentums wurden im GnostizismusMarcionismusManichäismus und anderen häretischen Bewegungen dualistische Vorstellungen vertreten, die den Menschen in der Knechtschaft eines bösen, geringeren Gottes, dem Erschaffer der Materie, sahen und man glaubte, Erlösung werde nur durch die Intervention eines gnädigen Gottes zuteil. Alles Leid, die Unordnung und das Böse wurden dabei als Teufel oder Antichrist personifiziert, als deren Stellvertreter man gemeinhin oft die Juden ansah, woraus im mittelalterlichen Christentum eine machtvolle Dämonologie geschaffen wurde.[15]

Die Grundlagen der christlichen Dämonologie wurden von Augustinusentwickelt, der, beeinflusst vom dualistischen Manichäismus, die Lehre von den zwei Reichen begründete, nämlich die civitas Dei (Gottesreich) und die civitas Diaboli (Dämonenreich). Nach der Lehre des Augustinus seien die Dämonen gefallene Engel.[16][17] Er zweifelte nicht an deren Realität und ihrem wirksamen Eingreifen in den Lauf der Dinge, allerdings nur, soweit Gott es zuließ. Allerdings gab es schon sehr früh einzelne Bischöfe und Synodalbeschlüsse, die den mit Hilfe der Dämonen ausgeführten wahrsagerischen Handlungen jeglichen Wirklichkeitsgehalt absprachen. Im Jahr 820 veröffentlichte der Erzbischof von Lyon Agobard (um 769-840) seinen Liber contra insulsam vulgi opinionem de grandine et tonitruis, wo er den Glauben an die Möglichkeiten der Wettermacher (tempestarii oder immissores tempestatum) als illusorisch verwarf.[18] Das Konzil von Tours (813)lehrte, dass magische Künste und Beschwörungen weder kranken Menschen noch Tieren helfen könnten. Es handele sich vielmehr um Täuschungen der Dämonen. Dieser Text wurde dann auch in das Decretum Gratiani übernommen, wobei allerdings Augustinus fälschlich als Verfasser genannt wurde.[19] Die das Decretum Gratiani kommentierenden Dekretistennahmen teilweise an, dass mit Hilfe von Dämonen die Erzeugung einer Impotenz, impotentia ex maleficio, möglich sei. Gratian ging davon aus, dass die Dämonen hauptsächlich bei der Wahrsagerei aktiv seien. In diesen Zusammenhang übernahm er einen langen Text zu diesem Thema aus dem Buch De divinatione daemonum des Augustinus.


Dieser Text des Augustinus im Decretum Gratiani befasst sich auch mit der Natur der Dämonen. Sie hätten einen feinstofflichen, luftigen Körper, der ihnen eine schärfere Sinneswahrnehmung als die des Menschen ermögliche. Auf Grund ihrer dauerhaften Existenz hätten sie auch eine bei weitem größere Lebenserfahrung. Auf Grund dieser beiden Eigenschaften könnten sie Zukünftiges voraussagen. Dazu deuteten sie wie ein Arzt natürliche Zeichen (später wurde auch die Wettervorhersage des Landwirts herangezogen), insbesondere den Menschen unbekannte Luftschichten, die sie im Hinblick auf die Zukunft interpretierten. Auch könnten sie für den Menschen nicht erkennbare Zeichen der inneren Gemütsverfassung wahrnehmen und nutzen. Sie könnten auch Krankheiten in ihren luftigen Körper aufnehmen und die Menschen mit dieser krankmachenden Luft infizieren. Sie hätten mit imaginären Erscheinungen auch Zugang zur Gedankenwelt der Menschen.[20] Die Dekretisten folgten im Wesentlichen diesen Vorstellungen. In der kommentierenden anonymen Summa Tractaturus Magister Gratianus de iure canonico wird noch hinzugefügt, dass die Dämonen nach ihrem Sündenfall – anders als die Engel mit ihren feinstofflichen Körpern – auch eines der niederen Elemente in sich aufgenommen hätten, so dass sie im Gegensatz zu Engeln auch leiden könnten.[21] Die französischen Glossenapparate Ecce vicit leo und Animal est substantia vertreten, dass Dämonen nur dann einen Körper annehmen könnten, wenn ihnen Gott das erlaube. Auch sie als körperlose Wesen könnten leiden, allerdings anders als körperliche Wesen.[22]

In ihren Kommentierungen setzten sie sich insbesondere mit der Konkurrenz der Vorhersage der Dämonen mit der Allwissenheit Gottes einerseits und der Willensfreiheit des Menschen andererseits auseinander. Danach sind die Dämonen auf Interpretationen ihrer Beobachtungen angewiesen. Aber die Möglichkeit, die Gedanken der Menschen unmittelbar lesen zu können, wurde abgelehnt. Dies sei allein Gott vorbehalten.[23]

Die Glaubensgemeinschaft der Christadelphians lehnt sowohl die Vorstellung eines übernatürlichen Satans als auch den Glauben an die Existenz von Dämonen als böse Wesen und Geister als unbiblisch ab und lehrt stattdessen, mit dem Begriff „Dämonen“ würden in der Bibel körperliche, häufig aber auch geistige und seelische Krankheiten bezeichnet.

Siehe auch

Beschwörungs auftrag

Dämonenbeschwörung

Eine alte und sicher nicht zutreffende Zeichnung des FrostteufelsEine Übersicht

Dämonenbeschwörer gibt es ausschließlich in Hochkulturen. Sie sind akademisch geschult, da genaues Wissen über den Aufbau der Dimensionen Voraussetzung zur Beschwörung ist.
Wegen der Unannehmlichkeiten, die amoklaufene Dämonen verursachen können, ist die Dämonenbeschwörung in vielen Kulturen verboten. Sie hat den Ruf, die gefährlichste Form der Magie zu sein... sowohl für den Beschwörer, als auch für die Öffentlichkeit
Im Laufe seiner Ausbildung lernt der Dämonologe, Wesen anderer Dimensionen zu beschwören und zu bannen. Ist die Lehre abgeschlossen, so beherrscht er die Bann- und Schutzzeichen für alle 30 beschwörbaren Dämonen der Vorhölle. Außerdem kennt er deren Eigenarten. Selbst beschwören kann er jedoch nur einige der 30; ihre Zahl hängt von der Zaubermacht des Beschwörers ab.

Allgemeine Bedingungen

  1. Für die Errichtung eines Dimensionentors muss der Fertigkeitswurf auf Beschwörung gelingen.
  2. Eine Dämonenspezies kann nur einmal am Tag beschworen werden.
  3. Zu jedem beschworenen Dämon erhält der Beschwörer telepathischen Kontakt, solange dieser sich in seiner Welt aufhält.
  4. Es können keine Gegenstände oder dritte Personen beschworen werden.

Beschwörung in 3 Schritten:

  1. Beschwörungsformel und -gesten (Dauer 1 Rd.). Dieser Schritt ist bei allen Dämonen erforderlich.
  2. Zeichnen eines Bannkreises (benötigt 2 zusätzliche Rd.). Dieser Schritt ist nur bei Dämonen 2. und 3. Stufe erforderlich.
  3. Verbrennen von Kräuter und Ölen (Dauer 5 Min.). Dieser Schritt nur bei Dämonen 3. Stufe erforderlich.
Ist das Ritual beendet, öffnet sich ein Dimensionentor, und der Dämon erscheint. Der Beschwörer kann den Ort des Tores bestimmen, aber es muss sich in Sichtweite befinden und darf höchstens 10 Metern entfernt sein.
Misslingt das Ritual, so öffnet sich das Dimensionentor nicht. Der Beschwörer kann den Versuch jedoch beliebig oft wiederholen.

Der Auftrag

Der Beschwörer (und niemand anderes) muss dem Dämon sofort einen Auftrag geben, den zu erfüllen der Dämon gezwungen ist.
Der Auftrag darf der Natur des Dämons nicht völlig widersprechen. Man kann einem dumpfen Totschläger nicht befehlen ein Buch zu lesen. Man kann einem Feuerdämon nicht befehlen, durch einen Fluss zu schwimmen.
Auch darf der Auftrag nicht den sicheren Tod des Dämons zur Folge haben. Auch verklausulierte Suizid-Aufträge ("Spring über diese Klippe!") wird der Dämon nicht befolgen.
Der Auftrag muss dem Intellekt des Dämons entsprechen. Einem dumpfen Totschläger kann man sagen: Töte diese Leute, während man mit dem Finger auf seine Feinde zeigt. Man kann ihn aber nicht erklären, wie er die Geheimtür öffnet, die Wachen umgeht, den Schlüssel stiehlt und alle Türen in Zellenblock Nr. 3 aufschließt.
Der Dämon kann sofort in die Vorhölle zurückkehren, wenn:
  1. ihm ein falscher Auftrag gegeben wird (s.o.)
  2. ein Auftrag unerfüllbar ist (einen gefällten Baum hochklettern, einen zerstörten Gegenstand besorgen, eine tote Person umbringen)
  3. der Auftrag erfüllt ist
  4. der Beschwörer stirbt
  5. er nicht sofort einen Auftrag erhält (d.h. innerhalb einer Zeitspann nach der Beschwörung, die der Beschwörungsdauer entspricht, also 1 oder 3 Rd. oder 5 Min. nach der Beschwörung)
Der Beschwörer kann seinen Auftrag nicht zurück nehmen. Der Dämon ist auch in keiner Weise verpflichtet, irgendwie freundlich zu seinem Beschwörer zu sein oder ihm die Wahrheit zu sagen (es sei denn, dies ist sein Auftrag)
Während ein Dämon ihm dient, kann der Beschwörer keinen zweiten der selben Stufe beschwören.
Hin und wieder kommt es zu freiwilliger Zusammenarbeit zwischen Beschwörer und Dämon, auch nachdem ein Auftrag erledigt ist. Das ist aber kein Zeichen für Entwarnung. Die meisten Dämonen wollen sich früher oder später für die Versklavung rächen.

Der Bann eines Dämons

Ein Beschwörer kennt das Bannzeichen gegen jeden der 30 Dämonen. Es muss sichtbar getragen werden, um zu funktionieren (meist ist es ein mit Tinte gemaltes Zeichen auf der Stirn). Wenn der Dämon dieses erblickt, kann er die geschützte Person nicht berühren und auch nicht mit irgendeiner Waffe angreifen. Ist das Zeichen verdeckt, oder steht der Dämon im Rücken der betreffenden Person, so versagt der Schutz.
Der Beschwörer kennt den passenden Bannkreis für jeden Dämon. Der Kreis muss auf den Boden gezeichnet oder eingeritzt werden. Befindet sich der Dämon innerhalb des Bannkreises, so kann er ihn nicht verlassen.
Mit dem Beschwörungsritual, dessen Silben und Gesten jedoch rückwärts ausgeführt werden müssen, kann der Beschwörer jeden Dämon in seine Heimatwelt zurückgeschicken. Dazu darf dieser sich höchstens 10 Meter weit entfernt aufhalten. 

Zu den 30 Dämonen der Vorhölle

  1. Dämonen der 1. Stufe
  2. Dämonen der 2. Stufe
  3. Dämonen der 3. Stufe

10 Dämonen aus der Vorhölle


(Stufe 1)

Fliegende Teufel

Größe 100cm

Verweildauer: 1 Stunde 

BILD

1-4 Teufel erscheinen fliegend. Diese hageren, braunhäutigen Kreaturen greifen sofort an, wobei sie ihrem Opfer ins Genick zu springen versuchen. Sitzen sie erst einmal fest, bleiben sie dort und beißen in Hals oder Kopf ihres Opfers. Wasser schätzen die Fliegenden Teufel aber gar nicht, und wenn man sie mit einem Wasserschlauch bespritzt, lassen sie vielleicht sogar ihr Opfer los.

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Schwebeaal

Länge 100cm

Verweildauer: 1 Stunde

Der Aal erscheint schwimmend oder fliegend. Er ist passiv und kann vom Beschwörer nach Belieben ferngesteuert werden (erfordert Konzentration). Ein Lebewesen, das von ihm berührt wird, wird für 1-4 Runden in eine ektoplasmische Schattenwelt geschleudert, wo sie höllische Schmerzen, aber keinen Schaden erleidet. In seiner eigenen Welt ist der Schwebeaal ein nebulöses Phantom.

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Teufelsegel

Länge 30cm
Verweildauer: 1 Stunde


1-6 Egel erscheinen auf dem Körper eines Lebewesens und kriechen sofort in Richtung Kopf, von wo aus sie das Hirn ihres Opfers auszusaugen versuchen. Wird ein gut genährter Egel ausgequetscht, so erhält man Hirnsaft. Ein Kräuterkundiger (nicht der Beschwörer) kann während einer Meditation über dem Saft Zugang zur Erinnerung des Opfers erlangen (erfordert Check auf Zauber).

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Wurzelteufel

Größe 120cm

Verweildauer: 1 Stunde 

BILD

Dieser bösartige, übellaunige Feigling ist ein Verwandter des Fliegenden Teufels und kann nur in Dunkelheit oder Zwielicht beschworen werden. Wird er dem Tageslicht ausgesetzt, so erleidet es fürchterlichen Schmerz und sogar körperlichen Schaden (5 Schadenspunkte pro Stunde). Er erinnert teilweise an einen Affen, denn er bewegt sich auf Armen und Beinen vorwärts und ist ein wunderbarer Kletterer. Ohne gezwungen zu werden, wird er kein Wesen angreifen, das größer ist als er selbst. Wenn der Beschwörer ihn zwingt, versucht er in den Rücken des Gegners zu kommen und die Beine seines Opfer zu attackieren. Bereits ein einziger Biss verursacht hässliche Warzen am ganzen Körper des Opfers, die erst nach 1-6 Stunden verschwinden.

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Schlammteufel

Größe 160cm

Verweildauer: 1 Stunde 

BILD


Dieser breitschultrige, schwarzhäutige Teufel läuft Amok, sobald er erscheint. Er kennt weder Furcht, noch Schmerz. Und er lässt freiwillig von einem Gegner nicht ab, bis dieser sich nicht mehr bewegt. Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

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Irrlicht

Durchmesser 20cm
Verweildauer: 6 Stunden


1-6 Kugel aus kaltem, weissem Licht erscheinen schwebend, wenn sie beschwören werden. Selbst Dämonologen wissen nicht viel über diese Kreaturen. Sie sind extrem passiv und scheinen nicht in der Lage zu sein, jemandem Schaden zuzufügen. Dennoch fürchten wilde Tiere das Licht und halten sich fern. Das gilt auch für Kreaturen, die allgemein lichtscheu sind (Untote, Werwölfe etc.). Deshalb werden die Irrlichter meist als Nachtwächter in der Wildnis oder als lebende Laternen benutzt. Ihr kaltes Feuer kann man nicht verlöschen, und noch niemand hat es geschafft, die Irrlichter mit welchen Mitteln auch immer zu verletzen.

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Berggeist

Größe 100cm
Verweildauer: 30 Minuten


Trotz seines Namens ist diese Kreatur kein Geist, sondern hat einen Körper. Aber aus unbekannten Gründen kann dieser nicht mit beschworen werden. So erscheint nur ein geisterhafter Schatten, der Materie nicht beeinflussen kann. Allerdings hat dieses Wesen eine Nase für Mineralien und geologische Formationen. Wesen mit Nackenhaaren stehen diese zu Berge, wenn sie einem Berggeist begegnen (man muss ihn nicht sehen, man wird ihn spüren). Jedes intelligente Lebewesen in einem Umkreis von 10 Metern muss einen Check auf Selbstbeherrschung durchführen. Scheitert er, so flieht es mindestens 50 Meter weit und wird sich dem Geist nicht nähern, bis der Check gelingt (alle 2 Runden darf er wiederholt werden). Da der Geist immateriell ist, kann er auch durch körperliche Angriffe nicht verwundet werden.

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Gläserne Bienen

Länge 10cm

Verweildauer: 2 Stunden 

BILD

1-6 Bienen erscheinen fliegend. Sie werden andere Wesen nicht angreifen, sofern sie nicht gezwungen werden oder sich bedroht fühlen (z.B. durch plötzliche, schnelle Bewegungen). Nach einem Stich müssen sie sterben wie gewöhnliche Bienen. Sie sind in der Lage nach Kräutern zu suchen, wenn sie den Geruch kennen. Deshalb muss man ihnen erst eine Pflanze zeigen, bevor sie weitere Pflanzen dieser Art aufspüren können.

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Metaplasma

Gewicht 100-200 Pfund
Verweildauer: 1 Stunde


Metaplasma is lebender, aber form- und hirnloser Brei, der nach dem Willen des Beschwörers geformt und gefärbt werden kann. Er bleibt weich und formbar für 30 Minuten. Danach wird er zu krümeligem Schmutz.

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Spinnenmensch

Größe 200cm

Verweildauer: 1 Stunde

Dieser dürre, menschenähnliche Dämon ist sehr ängstlich und greift meist aus Furcht an. Er lebt in dunklen Höhlen. Bei Tageslicht krümmt es sich vor Schmerz wimmernd zu einem Ball zusammen (erhält auf alle Fertigkeiten und Attributswerte einen Abzug von -10). Als Spinnengeschöpf ist er ein talentierter Netzweber. Seine Fäden sind sehr leicht, dünn und fest. Er kann allerdings nicht mehr als 3 Meter pro Stunde weben, und nach einem Monat verlieren die Fäden schnell ihre Festigkeit. Der Spinnenmensch kann auch auf sehr glatten, senkrechten Oberflächen klettern. Das faszinierendste an der Kreatur ist aber ihre Fähigkeit, in die nahe Zukunft zu sehen - ohne dass er versteht, was er sieht. Deshalb sind seine Antworten zu Fragen über die Zukunft oft reichlich mysteriös, und je weiter er in die Zukunft sehen muss, desto unwahrscheinlicher ist eine korrekte und verständliche Antwort. Für einen Blick in die Zukunft benötigt der Spinnenmensch übrigens fast eine Stunde Meditation.

(Stufe 2)

Mandibelmann

Größe 220cm

Verweildauer: 12 Std.

Dieser Dämon hat den Körper eine stämmigen, rothäutigen Mannes und den Kopf einer riesigen Ameise. Nachdem er beschworen wurde, ist er aufgrund seiner kompletten Verwirrung erst einige Minuten sehr passiv. Wird er bedroht, beißt er mit seinen Mandibeln nach den Gliedmaßen seines Feindes. Da er unterirdisch lebt, kann er hervorragend im Dunkel sehen, und diese Fähigkeit kann der Beschwörer telepathisch auf seine eigenen Augen übertragen (das heisst allerdings nicht, dass der Beschwörer durch die Augen des Dämons sieht: er leiht sich nur seine Fähigkeit aus). Der Mandibelmann ist ein geschickter Handwerker, insbesondere was den Untertagebau anbelangt.

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Frostteufel

Größe 180cm

Verweildauer: 6 Std.

Der bepelzte, schneeweiße Frostteufel greift ohne Warnung an. Mit seinem Skorpionsstachel zielt er auf die Brust seines Gegners. Trifft er, kann ein Kälteschock sein Opfer lähmen (Check auf Konstitution). In diesem Fall wendet sich der Dämon anderen Gegnern zu (der Frostteufel sucht hier sehr gründlich). Der Teufel versteht jedes gesprochene Sprache, da er telepathisch den Sinn eines Wortes erfassen kann. Er ist zwar kein richtiger Gedankenleser, aber seine Fähigkeit macht ihn zu einem hervorragenden Simultan-Übersetzer.

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Nebelwesen

Durchmesser 300cm
Verweildauer 5 Minuten


Dieses nebelhafte Wesen hängt wie eine dicke weiße Wolke in der Luft. Jedes verletzte Lebewesen, das mit der Wolke in Berührung kommt, wird geheilt (bis zu 20 Schadenspunkte). Auch Gift und Krankheit, die nicht magischen Ursprungs sind, werden geheilt. Wolken haben die Tendenz, sich rasch auszubreiten, wenn der Beschwörer dies erlaubt. Das heißt natürlich, dass der Heileffekt entsprechend geschwächt wird. Die Wolke baut einen geistigen Kontakt zu jenen auf, die sie berühren. Normalerweise verursacht dies ein Glücksgefühl. Aber der Beschwörer kann telepathisch jedes Gefühl, das ihm in den Sinn kommt, in die Gedankenübertragung hineinschmuggeln. Für diese Manipulation muss er sich aber in einer Reichweite von höchstens 10 Metern befinden.

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Lucifer

Größe 150cm

Verweildauer 12 Std.

BILD

Dieser fette und faule Dämon kann leicht manipuliert werden. Seine Intelligenz entspricht der eines Dorftrottels, allerdings nicht seine Harmlosigkeit. Wenn man es ihm befiehlt, so schleudert er einen Blitzstrahl auf einen Feind. Eine Metallrüstung zu tragen und sich von dem Blitz treffen zu lassen ist eine besonders dumme Idee: Ein kritischer Treffer und das Ziel ist Toast. Auch als Wachposten lässt sich Lucifer gut einsetzen, denn er kann jedes böswillige Wesen in 100 Meter Umkreis riechen.

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Seedämon

Größe 20 Meter

Verweildauer 12 Std.

BILD

Erscheint unter Wasser. Obwohl er eine friedliebende Kreatur ist, neigt er dazu, kleinere Wesen als Shrimps anzusehen. Er atmet durch Kiemen (außerhalb des Wasser kann er höchstens 1 Std. leben) wie ein Fisch, ähnelt aber äußerlich einer Kreuzug aus Wal und Schlange. Die hysterischen Fischer-Geschichten von booteverschlingenden Seeschlangen gehen allzu oft auf eine missglückte (oder geglückte?) Beschwörung eines Seedämons zurück. Trotz seiner Intelligenz benimmt er sich nicht sehr umgänglich und ist chronisch schlechter Laune. Von einigen Exemplaren wurde berichtet, dass sie wichtige Seeschlachten entschieden haben, und es gibt sogar Herrscher, die es lieben, ihren schwimmenden Palast von Seedämonen ziehen zu lassen.

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Fliegende Schlange

Länge 300cm

Verweildauer 8 Std.

Erscheint schwebend. Der schöne, juwelengleich funkelnde Dämon greift sofort an. Da er mit Drachen verwandt ist, teilt er ihre Liebe für Geschmeide und Schätze im Allgemeinen. Gierig verschlingt er Gold und Edelsteine und behält sie, zusammen mit seinen versteinerten Exkrementen, in seinem Hort. Auf Magisches hat er besonderen Appetit. Er spürt jede aktive Magie in einer Reichweite von 100 Metern auf, um sie zu verschlingen. Das kann natürlich auch ein Zauberer sein. Allerdings hat er nicht das Hirn, um Magie zu verstehen oder zu benutzen.

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Wahrer Barsch

Größe 250cm

Verweildauer: 12 Std.

Dieser Dämon ist voller Widersprüche. Der Humanoidenkörper wird von einem Fischkopf beherrscht, atmet aber durch die Lungen. Er ist dennoch ein guter Schwimmer und can für bis zu eine Stunde unter Wasser bleiben. Der Barsch ist Pazifist, der niemals eine andere Kreatur angreifen würde (es sei denn, er sich durch den Auftrag des Beschwörers gebunden - aber das wäre wohl eher sinnlos, denn er kämpft miserabel wie jeder Pazifist). Eigentlich hat er an Lebensformen wenig Interesse, dafür schätzt er Artefakte aller Art. Er ist in Wissenschaft und den Künsten bewandert, lässt es aber an Gefühlen völlig vermissen. Kalt wie ein Fisch. Der einzige Grund, weshalb er kommuniziert ist, um Wissen zu erlangen. Er kann weder lügen noch betrügen. Die meisten Beschwörer rufen ihn, wenn sie einen unvoreigenommenen Ratgeber oder einen klugen Experten wünschen.

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Affenkönig

Größe 150cm

Time limit: 8 hours

Der affenartige Dschungel-Dandy ist der einzige Dämon, der es mag, beschworen zu werden. Er ist geschmeichelt, dass man seine wertvollen Dienste verlangt. Trotz seiner ganz erstaunlichen Hässlichkeit ist er überzeugt, das schönste Wesen des Mulitversums zu sein, und trotz seiner faszinierenden Einfalt hält er sich für besonders klug. Das macht ihn zu einem willigen Diener und dankbaren Empfänger von Komplimenten. Kämpfen kann er nicht gut, aber mit seinen fünf Gliedmaßen (er benutzt seinen langen Schwanz) demonstriert er eleganteste Kletterkunst.

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Fieser Frosch

Gewicht 10 Pfund

Verweildauer 10 Std.


Der extrem bösartige Dämon ist Opfer seine konstant schlechten Laune. Der Beschwörer kann ihm befehlen, seine "schlechten Schwingungen" auf eine beliebige intelligente Kreatur im Umkreis von 20 Meter zu schicken. Noch schlimmer, der Frosh kann bestimmen, dass die bezauberte Person sich einer bestimmten dritten Person sehr unfreundlich benimmt. Wie sich die Unfreundlichkeit äußert, hängt von der Natur des Bezauberten ab (ein Krieger würde gewalttägig werden, ein Elb hochnäsigen Spott versprühen, ein Gnom einen üblen Streich spielen usw.). Freiwillig wird der Fiese Frosch niemals kooperieren. Wenn er bedroht wird, spuckt er Gift in das Gesicht seines Gegners und versucht zu fliehen.

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Duale

Größe 300cm

Verweildauer: 6 Std.

Die Dualen scheinen aus zwei miteinander verschmolzenen Körpern zu bestehen, dem eines Pferdes und dem seines Reiters. Die Wahrheit aber ist, dass die beiden Einheiten unterschiedliche Persönlichkeiten haben, unterschiedlich denken und fühlen, und deshalb das Verhalten eines Dualen schwer ausrechenbar ist. Der Reiter ist aggressiv, neugierig und impulsiv. Das Pferd ist freundlich, vorsichtig und vernunftbetont. Die einzige Waffe des Pferdes ist ein Furz. Das dem After entströmende Gas kann jede Lebensform für 1-6 Rd. paralysieren. Das Opfer muss einen Zauber-Check bestehen, um dem Betäubungseffekt zu entgehen (ohne 2. Chance). Für alle 30cm Abstand vom After erhält das Opfer ein +5 Bonus auf den Wurf.

(Stufe 3)

Alpdruck

Keine Ausdehnung
Verweildauer: Unbegrenzt


Manifestiert sich im Hirn einer schlafenden Kreatur, die der Beschwörer bestimmt. Dieser Parasit treibt seinen Wirt in den Wahnsinn. Das Opfer kann nicht fest schlafen und erhält deshalb täglich einen -3 Malus auf alle Attribute und Fertigkeiten. Wenn entweder Konstitution oder Intelligenz auf oder unter 0 sinkt, stirbt das Opfer. Es wird niemals bemerken, was ihn umbringt. Stattdessen glaubt es, an schrecklichen Alpträumen zu leiden. Der Beschwörer kann die Träume des Wirtes lesen. Nachdem der Wirt gestorben ist, sucht der Parasit nach einem neuen. Er wird den Beschwörer bevorzugen. Das Zeichen und der Bannkreis sind nutzlos, denn weder der Alpdruck noch seine Angriffe sind körperlich. Was die Sache verschlimmert, ist, dass der Beschwörer den Alpdruck nicht so einfach wieder in die Vorhölle zurück schicken kann. Dazu ist ein kritischer Erfolg beim Zauber-Check erforderlich. Für einen neuen Versuch muss der Zauberer auf den nächsten Tag warten.
Dieser Dämon ist einer der GANZ gefährlichen Sorte, besonders für den Beschwörer selbst.

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Predator

Größe 210cm/7ft
Verweildauer: Unbegrenzt


Dieser kräftige, humanoide Dämon hat ein äußerst hässliches Gesicht mit kleinen Mandibeln. Als fanatischer Jäger besitzt er ein feines Gehör und eine gute Nase und ist ein exzellenter Fährtenleser. Er kann zudem im Infrarotbereich sehen. Seine Lederrüstung ist Teil seines Körpers geworden, sodass sie mitbeschworen wird. Der Predator bewegt sich schnell und leise, und ist ein guter Kletterer und Schwimmer. Nur reiten kann er gar nicht. Natürlich weiss er, wie man Fallen stellt. Er kann mit fast jeder Waffe umgehen, bevorzugt aber das zweihändige Schwert. Eine Distanzwaffe betrachtet er als unwaidmännisch und wird sie nicht freiwillig benutzen.
Der Predator betrachtet seine Beschwörung als eine Herausforderung an seine Jagd- und Überlebenskünste (er kann so ziemlich überall überleben), und er wird nicht allzu begierig darauf sein, zu den Vorhöllen zurückzukehren. Nun, nicht ohne ein paar angemessene Trophäen. Erste Wahl ist da der Schädel des Beschwörers...

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Rot-Teufel

Größe 180cm
Verweildauer: Unbegrenzt


Der gutaussehende Rotteufel ist bekannt für seine Intelligenz, Kultiviertheit, Leidenschaftlichkeit und Bosheit. Ein Beschwörer sollte seine Rituale mit äußerster Sorgfalt durchführen. Ansonsten ist er reif für die Begegnung mit dem Schöpfer. Jeder Rotteufel kennt 1-4 Zaubersprüche und kann sich in eine große, magisch brennende Flamme verwandeln. Er beherrscht Speaking-in-Tongues (d.h. kann jede Sprache sprechen) und versteht die Seelen insbesondere der Menschen so gut, dass man ihn fast für einen Empathen hält. Er ist ein Charmeur und Meister der Beeinflussung und, vor allem, der Verführung. Obwohl der Rotteufel immer ein männliches Wesen ist, so zieht er sowohl Frauen als auch Männer an.
Er kann mit einem Weibchen von fast jeder Spezies Kinder zeugen. Wenn es ein Junge wird, so wird er ein Rotteufel (so pflanzt sich dieser Dämon fort). Wenn es ein Mädchen wird, so gehört es zur Spezies der Mutter und wird ein ausnehmend attraktives Exemplar. Der Dämon braucht ein trockenes und heisses Klima, um länger als ein paar Tage zu überleben. Schon wenige Minuten nach der Beschwörung beginnt er zu frösteln, und nur das Feuer der Leidenschaft hält ihn am Leben. Ausserhalb der Vorhöllen verliert er nach 1-4 Tagen auch seine Fähigkeit, sich in eine Flamme zu verwandeln.

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Angstling

Größe 1,50cm

Verweildauer: 3 Tage

Dieser zierliche Dämon erscheint niemals innerhalb eines Gebäudes oder weniger als 5 Meter von einer Person entfernt. Er hat vor praktisch allem Angst. Und seine Ängstlichkeit kann leicht in Panik umschlagen, welche in einem tödlichen Herzanfall mündet. Der Angstling hat einen Sechsten Sinn für Gefahr, und die übrigen 5 Sinne sind ebenfalls sehr sensibel. Als hervorragender Schleicher kann er sogar wilde Tiere überraschen, denn er verströmt keinen Körpergeruch.
Obwohl er einem Elb sehr ähnlich sieht, ist er eine ziemlich niederträchtige Kreatur ohne Ehre oder Skrupel. Er greift für gewöhnlich von hinten an, und ist ein Meister der Täuschung. Für gewöhnlich wird er beschworen, um als Fährtenleser oder als Meuchelmörder zu agieren. In geschlossenen Gebäuden ist er aber zu nicht mehr zu gebrauchen, als zum Zittern und Bibbern.

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Sementifer

Größe 300cm

Verweildauer: Unbegrenzt

BILD

Sie ist das Weibchen der Spezies des Predators und hat eine insektoidere Physis. Sie hält sich meist in einer Höhle auf, die sie selbst gräbt. Aufgrund der Dunkelheit ihrer Welt ist ihr feinstes Sinnesorgan die kleinen Haare auf ihrem natürlich gepanzerten Körper. Sie arbeiten wie Fühler. Unter ihrem Panzer trägt sie Eier, die sie in Wirtskörper abschiesst, wo sie als Parasiten ausgebrütet werden, bis die Jungen schlüpfen.
Da sie mit mineralogischen Kenntnissen ausgestattet ist, hat die Sementifer ein einzigartiges Salz entwickelt, dass ihren Panzer schützt und stärkt. Dieses Salz hat auch Einfluss auf andere Lebensformen: Es konserviert jedes Leben, und heilt Wunden sogar post mortem. Ein Lebewesen, das mit dem Salz bedeckt ist, steht unter der Kontrolle der telepathisch veranlagten Sementier. Im Gegensatz zu den Männchen ihrer Gattung sind die Sementifer nicht feindselig oder aggressiv. Aber sie haben keine menschenähnliche Gefühle und sind SEHR um das Wohlergehen ihrer Brut besorgt.

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Riptor

Größe 250cm

Verweildauer: 1 Tag

Dieser Killer greift sofort an, um sein Opfer auszuweiden. Der Riptor ist ein schneller und geschickter Jäger, der sich seiner Umgebung gut anpassen kann. Er jagt, um zu essen, und seine Lieblingsspeisen sind Lever, Nieren, Herz, Lungen und andere inneren Organe eines jeden Warmblüters. Obwohl durchaus intelligent, hat dieses Geschöpf nicht den blassesten Schimmer von Moral. Als echter Einzelgänger kennt er nicht einmal eine abstrakte Sprache. Nur telepathisch ist mit ihm zu verkehren. Am besten verkehrt man natürlich gar nicht mit ihm.

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Erdwurm

Länge 20 Meter

Verweildauer: Unbegrenzt

Erscheint mit dem Kopf im Bannkreis und mit dem Körper unter der Erde. Er reagiert auf Erderschütterungen, insbesondere, wenn er hungrig ist. Durch lockere Erde bewegt er sich schneller als ein rennender Mensch. Zäune, Ziegelmauern oder Holzschuppen sind für ihn auch oberirdisch keine Hindernisse. Allerdings vermeidet er Wasser, so gut er kann. Meist ist der Erdwurm ein zur Meditation neigendes, gemütliches Wesen, dem es bloß ein bisschen an Humor fehlt.
Aus seiner Magensäure sind Alchemisten in der Lage, einen Zaubertrank zu brauen. Allerdings benötigt man für nur eine Portion des Tranks den Körper eines erwachsenen Erdwurms.

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Vielarm

Größe 180cm

Verweildauer: 1 Woche

Dieser elde und stolze Dämon ist von der Muse geküsst. Er hat alle Talente eines großen Barden. Jede Bewegung seiner grünhäutigen, menschenähnlichen Statur scheint ein vorzüglicher Tanz zu sein. Seine sechs Arme können sich absolut synchron bewegen, oder aber sechs unterschiedliche Dinge gleichzeitig erledigen. Der Vielarm ist ein Geschöpf des Dschungels und hat eine enge Beziehung zu jeder Art von Pflanzen. Hält er sich länger als einen Tag in einem Gebäude auf, oder in einer vegetationsarmen Gegend, wird er von einer depressiven, phlegmatischen Stimmung befallen und ist zu keiner Handlung mehr fähig.

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Schwebequalle

Durchmesser 50-250 cm 

Verweildauer: 24 Std.

BILD

Erscheint schwebend über dem Boden. Der halbtransparente Körper dieses Dämonen, der aussieht wie eine riesige Qualle, leuchtet schwach. Sein Licht kann nur im Dunkeln bemerkt werden, denn sein Zweck ist es, nächtliche Feinde abzuschrecken. Die Schwebequalle ist eine hochintelligente Kreatur, die nicht regelmäßig Nahrung zu sich nehmen muss. Allerdings beginnt sie auf ein Fünftel ihrer normalen Größe zu schrumpfen, wenn sie tagelang keine Mahlzeit (die rein vegetarisch ist) zu sich nimmt.
Die Schwebequalle ist sehr vorsichtig, wenn sie einer ihr unbekannten Art begegnet. Fürchtet sie sich, so schlagen die Peitschen, die vom schwebenden Körper herunterhängen, elektrische Funken. Bei akuter Gefahr baut der Dämon eine schimmernde Halbkugel auf, welche mit ihrem maximalem Durchmesser (fünf mal größer als der der Qualle selbst) den Boden berührt. Wer die Halbkugel berührt, wird mit einem elektrischen Schock belohnt. Innerhalb der Halbkugel kann man sich jedoch unbehelligt aufhalten. Dieser Schild kann 1 Std. lang aufrecht erhalten werden, dann schrumpft er allmählich zusammen (mit einem Körperdurchmesser pro Minute).

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Teufelsweide

Größe 8 Meter

Verweildauer: Unbegrenzt

Kann nur mit den Wurzeln im Erdreich materialisieren. Dieser Dämon sieht aus wie eine gewöhnliche Weide, ist jedoch eine fleischfressende Kreatur. Ihre Zweige grabschen nach Opfern, die sie erwürgen oder zerquetschen kann, um sie anschließend durch die mundähnliche Öffnung im Stamm zu schieben.
Der Dämon versprüht einen süßen Duft, welcher seine Opfer betäubt, denn er greift nur schlafende oder ruhende Kreaturen an. Der Zustand der Betäubtheit ist sehr behaglich und entspannend. Eine gequälte Seele mag hier eine Weile Frieden finden, und einige, auch magisch verursachte Geisteskrankheiten können durch den Dämon geheilt werden (beispielsweise der Wahnsinn, der durch den Alpdruck verursacht wird). Natürlich ist diese Heilmethode ein wenig riskant.

Geister- und Dämonenbeschwörung

Man kann Geister und Dämonen auf verschiedene Arten rufen und sie erscheinen auch auf verschiedene Weise. Hier ein Ritual der Schwarzen Magie, um Geister zu rufen und zu beschwören.

Folgendes kann man an jedem Ort vornehmen, an dem man ungestört ist.  

Als erstes ist zu überlegen was man von dem Geist will und aus welcher Sphäre man einen Geist zu rufen beabsichtigt. Wenn man die Beschwörung in der Wohnung durchführt, zeichnet man den Kreis auf Papier. Weiterhin weiht man den Kreis und alle verwendeten Gegenstände, macht man eine zu dem Geist passende Räucherung, dann die Anrufung:  

Nimm das Schwert  in die rechte Hand, den Zauberstab in die linke, stelle Dich in die Mitte des Kreises und konzentriere Dich darauf, dass Du Herr über alles bist. Wenn Du durch Meditation über dem Siegel des betreffenden Geistes in Trance bist, versetzt Du Dich mental in die Sphäre des Geistes und rufst ihn in Gedanken. Stelle Dir vor, dass der Geist Dir antwortet. Du wirst seine Stimme wie aus der Tiefe Deines eigenen Inneren hören. Wenn Du die Stimme deutlich hörst, kehre mental in Deinen Körper zurück. Nun wirst Du seine Anwesenheit im Raum spüren. Rufe mit lauter Stimme den Geist zu sichtbarer Erscheinung.  

Mache eine Pause und blicke herum, ob er erscheint, wenn nicht wiederhole was oben beschrieben ist höchstens dreimal. Erscheint er nicht, wiederhole noch dreimal, wobei Du nun Drohungen hinzufügst. Erscheint er immer noch nicht, versuche es zu einem anderen Zeitpunkt und überlege, wo der Fehler ist.  

Erscheint er, behandle ihn freundlich. Gehorcht er nicht, mache mit dem Schwert ein Dreieck außerhalb des Kreises und zwinge ihn dort einzutreten, indem Du die Spitze dorthin richtest, wo Du ihn sehen willst.  

Äußere Deine Wünsche und lass ihn schwören, diese zu erfüllen und Dir nicht zu schaden. Willst Du Dich an jemandem rächen, oder jemandem irgendwelchen Schaden zufügen, ist es zweckmäßig einen zur Sache passenden Bibelvers zu zitieren. Dann entlasse ihn. Will er nicht gehen, zwinge ihn durch Räucherungen, deren Geruch er nicht aushalten kann und Exorzismusformeln. Beachte nicht aus dem Kreis zu treten ohne den Geist weggeschickt zu haben, auch wenn er nicht sichtbar war. 

Okkultismus Praktiken

Die Geheimwissenschaften: Über die Verwendung geheimer Zeichen und Symbole

Der Okkultismus (abgeleitet vom lateinischen Wort "Occultus", was soviel wie "heimlich, verborgen, geheim" bedeutet) ist die "Kenntnis von den geheimen Wissenschaften". Der Begriff wird manchmal für Wissen, welches "geheim gehalten werden muss" oder Wissen, welches "nur für bestimmte Leute gedacht ist" verwendet. Aber für die meisten praktizieren Okkultisten ist der Okkultismus einfach die Studie einer tieferen spirituellen Wirklichkeit, die über die reine Vernunft und die Naturwissenschaften herausgeht. 
Über den Okkultismus und seine Lehren und Praktiken gibt es eine große Anzahl von Literatur, welche meist auf historischen Büchern und alten Überlieferungen basiert.

Bei der Beschäftigung mit dem Okkultismus stößt man auf detaillierte Beschreibungen der verschiedenen Arten von magischen Ritualen und Praktiken für unterschiedliche Ergebnisse, von Bestrafung der persönlichen Feinde über den Erwerb von Reichtum, Gesundheit, ein langes Leben... usw.

Okkultismus ist die Lehre von okkulten Praktiken, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) :

  • Magie,

  • Alchemie, 

  • übersinnliche Wahrnehmung, 

  • Astrologie, 

  • Spiritismus und 

  • Wahrsagerei... 

Okkultismus und dessen Konzepte und Praktiken findet man in folgenden Glaubensrichtungen:

  • Hermetik (eine in der Antike wurzelnde religiöse Offenbarungs- und Geheimlehre), 

  • Theosophie (bezeichnet allgemein religiöse Bestrebungen, Erkenntnisse über Gott, Götter oder das Göttliche auf einem Weg intuitiver Schauung zu suchen), 

  • Wicca, (neureligiöse Bewegung, versteht sich als eine wiederbelebte Naturreligion, die „Religion der Hexen“, die meisten Anhänger bezeichnen sich als Hexen), 

  • Thelema (Oberbegriff für eine lose zusammenhängende neureligiöse Bewegung. Diese bezieht sich in weiten Teilen auf Aleister Crowley und sein Liber AL vel Legis (von Crowley als The Book of the Law, ‚Das Buch des Gesetzes‘, bezeichnet), orientiert sich aber auch an okkulten und magischen Traditionen wie dem Rosenkreuzertum), 

  • Satanismus und 

  • Neuheidentum 

Wissenschaft und Okkultismus

Der Okkultismus hat seine Grundlage in einer religiösen Denkweise, deren Wurzeln bis in die Antike zurückreichen. Die hermetischen Abhandlungen über Alchemie und Magie, Neuplatonismus und der Kabbala haben alle ihren Ursprung im östlichen Mittelmeerraum während der ersten Jahrhunderte nach Christus. 
Mit der Alchemie beschäftigten sich wichtige Wissenschaftler wie zum Beispiel Isaac Newton und Gottfried Leibniz. 
Im achtzehnten Jahrhundert lag der Okkultismus am äußersten Rande der allgemeinen Akzeptanz. Die Bücher über Okkultismus, Geheimwissenschaften und deren Praktiken blieben jedoch durch Antiquare und Mystiker erhalten.
Aus wissenschaftlicher Sicht wird der Okkultismus als unwissenschaftlich betrachtet, da es sich schwierig ist, die Praktiken mit den zur Verfügung stehenden Standard-Methoden, um wissenschaftliche Fakten zu erhalten, zu überprüfen.

Einige Religionen missbilligen den Okkultismus als etwas Übernatürliches oder Paranormales, was aber nicht von Gott ausgeht, und ist daher würden die Resultate aus okkulten Praktiken von einer Gott entgegenstehenden Macht des Bösen (vom Teufel) stammen. Das Wort Okkultismus hat für viele Menschen eine negative Behaftung. Daher wird für bestimmte Praktiken, die eigentlich als "okkult" angesehen werden, in verschiedenen Religionen in diesem Zusammenhang der Begriff "okkult" selten verwendet und stattdessen das Wort "okkult" durch den Begriff "esoterisch" ersetzt.
Die Christen haben den Okkultismus schon immer als ketzerisch angesehen, von der frühen christlichen Zeiten über in der Renaissance bis zum heutigen Tag. Es gibt jedoch eine christliche okkulte Tradition, die noch weiter zurückgeht. Die Heiligen Drei Könige verwendeten beispielsweise Astrologie, um Bethlehem zu finden.
Die Rosenkreuzer sind eine der berühmtesten der mystischen Abspaltungen des Christentums, die Ansichten ihrer Philosophie leiten sich von auf dem Christentum basierendem Okkultismus ab.

Okkultismus ist Magie

Der Okkultismus ist ein Weg, um mit dem Verstand oder Willen die Veränderung von Situationen oder Umstände zu ermöglichen, und damit damit ist Okkultismus "Magie"

Der Okkultismus enthält unter seinen verschiedenen Zweigen eine Vielzahl von rituellen Praktiken, diese reichen von

Abbildung: Man sieht eine Anzahl an magischen Symbolen und Zeichen, die im Okkultismus verwendet werden. Sie stammen aus Überlieferungen alter Magiebücher und Grimoires. Es handelt sich um die Siegel verschiedener Geister und Dämonen. Diese Siegel benötigt man für eine Beschwörung von Geistern und Dämonen (eine der zahlreichen Praktiken des Okkultismus). Abbildungen aller Zeichen, Symbole und Siegel findet man in den vier Bänden der Satanshimmel-Bücher, nebst genauer Erklärung über ihren Gebrauch und die richtige Verwendung. Die geometrischen Diagramme und Siegel sind die subtile oder feinere Darstellung der Kräfte, welche die Wesen, Geister, Dämonen und Gottheiten anziehen, die ordnungsgemäße Verwendung der Siegel ist die Voraussetzung für deren Wirksamkeit. Werden magische Formeln oder Siegel unsachgemäß angewandt, hat dies meist schwerwiegende Folgen, die normalerweise überaus schrecklich sind.


Die geometrischen Diagramme und Siegel, auf welche man bei der Beschäftigung mit dem Thema Magie unweigerlich stößt, gelten als die subtile oder feinere Darstellung der Kräfte, welche die Wesen, Geister, Dämonen und Gottheiten anziehen, und die ordnungsgemäße Verwendung bei den Praktiken ist die Voraussetzung für deren Wirksamkeit. Werden magische Formeln oder Siegel unsachgemäß angewandt, hat dies meist schwerwiegende Folgen, die in der Regel überaus schrecklich sind. Daher sollte man sich zuvor genau mit dem Thema Magie befassen, bevor man damit unerfahren Experimente betreibt! Ausführliche Erklärungen, welche leicht verständlich (auch für Personen ohne Vorkenntnisse) beschrieben sind, findet man in allen Bänden der Satanshimmel-Bücher:

Siegel zur Beschwörung von Geistern, Dämonen

Was ist ein Siegel? Informationen darüber, wozu man die Siegel, Zeichen und Charaktere der Geister zu deren Beschwörung benötigt, findet man auf dieser Website, und zwar im Artikel über Okkultismus.

Vassago
Vassago (für Vergangenheit und Zukunft)
Zepar Geist
Zepar (Liebeszauber)
Dämon Glasya-Labolas
Glasya-Labolas (Unsichtbarkeit, Mord und Totschlag)

Beginne NIEMALS eine Beschwörung, wenn Du sie nicht 100%ig beenden kannst!


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Liebeszauber mit dem Spiegel

Liebeszauber kann man auf verschiedene Weise wirken, beispielsweise durch Kräuter und Zaubersprüche oder mit Hilfe eines Spiegels und Zaubersprüchen. Das erste hat zum Nachteil, dass es nicht lange anhält. Letzteres ist ziemlich gefährlich. Liebeszauber gehört zum Gebiet Schwarze Magie.
Zu dem Spiegel: Dieser sollte oval sein, ca. 40 cm lang. Der Spiegel wird auf schwarzen Hintergrund an die Wand im Osten gehängt, auch die Wand im Westen sollte schwarz abgedeckt sein.
Anleitung: Man geht wie folgt vor:
Durch einen Trancezustand stellt man Raum- und Zeitlosigkeit her. Man befindet sich in kurzer Entfernung vor dem Spiegel und verwendet eine Kerze zur Beleuchtung des Gesichts. Nun ist es möglich eine Person in den Spiegel zu rufen, wenn man sich auf diese konzentriert. Zur Kontaktherstellung richtet man seine Augen auf die des Spiegelbildes ohne zu blinzeln. Nun wird das Gesicht verschwimmen, sich verändern. Dies geschieht bis zu 10 Minuten, niemals länger als 15. Weiterhin spricht man in den Spiegel und zitiert hinein.
Es gelingt auch dem weniger Geübten die Person sichtbar zu machen, jedoch kann es dann leicht fehlschlagen.

Voodoo: Anleitung zum Schadenszauber mit Foto

Es sei darauf hingewiesen, dass der folgende Voodoo Schadenszauber ziemlich gefährlich ist und bei dem auserwähltem Opfer erheblichen Schaden verursachen kann, von unheilbarer Krankheit über langes Dahinsiechen bis zum Tod, daher sollte man dies vorher genau bedenken.
Man geht wie folgt vor: Fertige aus Pappe einen Schattenriss, der dem Opfer möglichst ähnlich sieht. Konzentriere Dich währenddessen auf das Opfer. Der Voodoozauber ist umso unfehlbarer, wenn man sich etwas Kleidung oder Haare von dem Opfer besorgen kann. Befestige dies an entsprechender Stelle.
Zünde einige schwarze Kerzen an. Im Kerzenschein beschmierst Du das Foto auf der Rückseite mit Blut (Tierblut oder Dein eigenes), besonders im Gesicht und an den Genitalien. Dann befestige das Foto an die Pappe, indem Du sowohl das Foto als auch den Schattenriss in der Herzgegend mit einer silbernen Nadel durchstichst. Konzentriere Dich dabei genauestens darauf was das Opfer treffen soll und stelle Dir dies lebhaft vor. 
Damit das Opfer vom gewünschten Unglück getroffen wird, ist es ratsam die Unterstützung eines Dämons oder in diesem Falle die des obersten Todesgottes (Baron- Samedi) mit entsprechender Beschwörung einzuholen.
Schließlich vergrabe die Figur in möglichst feuchtem Boden, was den Zerfall beschleunigt, denn so wie die Figur sich auflöst, verschlechtert sich der gesundheitliche Zustand des Opfers. 

Liebeszauber mit Hilfe einer Wachspuppe

Stelle bei zunehmendem Mond eine Figur aus Wachs her, die der zu verzaubernden Person möglichst ähnlich sieht. Konzentriere Dich währenddessen auf die Person. Es ist umso besser, wenn man sich etwas Kleidung, Haare, Fingernägel oder einen Zahn von ihr besorgen kann. Befestige dies an der Figur.
Halte die Wachsfigur in der linken Hand, mache ein Pentagramm mit der rechten Hand darüber (oder zumindest irgendetwas fünfeckiges) und sprich: Ich nenne Dich...(Name des Betreffenden).
Begrabe die Figur im Garten und gieße darüber eine Mischung aus Wasser, Milch und eigenem Blut. Sprich dabei:
Blut und Milch auf diesem Grab,
Macht ... stets zu meinem Sklav!
Lass die Figur bis zum nächsten Vollmond eingegraben, dann eine Stund vor Sonnenaufgang ausgraben, dabei sprechen:
Du hoher Mond, Du scheinst so bleich,
Verleih heut Nacht den heil'gen Segen gleich,
Dem rituellen Bitten und Beten Dir,
...'s Herz zu füll'n mit Lieb zu mir!
Nun eine Woche lang die Figur regelmäßig Weihrauch aussetzen (der den Einfluss der Venus anzieht). Dabei folgenden Wortzauber aufsagen:
Die Figur wird durch die gleiche Hitz' verbrannt,
die auch mein Herz bei jedem Schlag erwärmt!
Nach dieser Woche eine silberne Nadel durch das Herz der Figur stechen, und währenddessen die Gedanken auf die geliebte Person konzentrieren. Schließlich die Wachsfigur auf das Fensterbrett stellen, wo sie nachts dem Mond ausgesetzt ist.

Anleitung zum Liebeszauber mit Voodoopuppe

Du brauchst für das folgende Ritual Rosenöl und eine rote Kerze. Nimm etwas Wachs und fertige daraus eine Figur, die dem Opfer möglichst ähnlich sieht. Konzentriere Dich währenddessen auf das Opfer. Es ist umso besser, wenn man sich etwas Kleidung, Haare, Fingernägel oder einen Zahn von dem Opfer besorgen kann. Befestige dies an entsprechender Stelle. Beräuchere die Figur mit Weihrauch und sprich:
"Ich nenne dich (Name des Opfers)."
Reibe die Figur besonders am Kopf und an den Genitalien mit dem Öl ein und sprich:
"Hiermit ist diese Figur geweiht und entspricht (Name des Opfers)."
Ziehe die Kerze zur Reinigung durch den Weihrauch.
Reibe nun die Kerze mit dem Öl ein, erst von unten bis zur Mitte, dann von oben bis zur Mitte, sprich:
"Hiermit weihe ich diese Kerze dem Ziel, Liebe in ... zu mir zu erwecken."
Zünde die Kerze an und konzentriere Dich mit aller Kraft auf das gewünschte Ergebnis des Rituals. Während Du in die Kerzen starrst, visualisiere die Person mit Dir zusammen glücklich, stelle Dir z.B. vor was Du mit ihm zusammen machen willst. 
Anschließend schreibt Du auf einen Zettel mit dem in die Überreste des verbrannten Weihrauchs getunkten Streichholz einen Spruch und verbrennst den Zettel mit Hilfe der Kerze. Zu dem Spruch: Du schreibst das was Du haben möchtest in Reimform auf, aber so, als ob es schon eingetroffen wäre.
Die Asche bewahrst Du zusammen mit der Figur an einem sicheren Ort auf. In den folgenden drei Tagen meditierst Du über der Figur und der Wirkung des Zaubers. Dabei wiederholst Du den kursiv geschriebenen Teil des Rituals.

Ritual für einen Teufelspakt

Es sei vorab darauf hingewiesen, dass ein böser Geist versucht mit Arglist einem zuzusetzen und einen abhängig zu machen, deshalb sollte man dies, bevor man einen Pakt eingeht, gründlich bedenken. Hier nun ein Beispiel eines solchen Vertrages. Ein Teufelspakt wird im Rahmen der Beschwörung eines bösen Geistes geschlossen.

Auf Pergament schreibt man etwa wie folgt:

Ich, ... (Name), verspreche ...(Name des Geistes) in dem Zeitraum von ... Jahren, in folgender Weise ... (Name des Geistes) zu entgelten, was er für mich bis dahin getan hat. (Es folgt eine genaue Formulierung der Abmachung.)

Der Vertrag wird zweifach angefertigt. Beide Verträge werden sowohl vom Geist als auch vom Magier unterzeichnet. Der Geist unterschreibt den Vertrag oder Teufelspakt mit seinem Siegel. (Was ist ein Siegel? Und wozu braucht man Siegel, Charaktere und mysteriöse Zeichen der Geister und Dämonen zu deren Beschwörung? Informationen findet man im Artikel über Okkultismus.)

Das zweite Exemplar des Vertrages oder Teufelspaktes wird nach der Unterzeichnung verbrannt und gelangt so in die Sphäre des betreffenden Geistes. Weder der Geist noch der Magier können vom Pakt zurücktreten. Sollte der Magier sich nicht an die Abmachung halten, wird der Geist alles daran setzen ihm zu schaden und sich zu rächen.

Es gibt eine Vielzahl Teufelspakte, die historisch belegt sind. Dazu gehört u.a. auch der Teufelspaket zwischen Faust und Mephisto. Dies ist der wohl berühmteste Teufelspakt, der Legende nach wurde der Pakt zwischen Johann Georg Faust und dem Teufel (Mephistopheles) geschlossen. Weltruhm durch die Literatur erhielt dieser Teufelspakt durch Johann Wolfgang von Goethes (1749–1832) zweiteiliges Drama Faust.
Ein weiterer bekannter Teufelspakt ist der vom Schwarzmagier Aleister Crowley.
Es existieren noch Teufelspakte von Urbain Grandier (ca. 1630) und viele andere.
Man findet Informationen zum Ritual und Anleitung zur genauen Vorgehensweise eines Teufelspaktes, der im Rahmen einer Geister- und Dämonenbeschwörung geschlossen wird, im Buch "Shaitans Schwarzmagische Rituale". In Wort und Bild findet man alle diese historischen Teufelspakte ebenfalls ausführlich beschrieben in den Satanshimmel-Büchern.

 


Abbildung: Auf dem Bild sieht man den Teufelspakt zwischen Dr. Faust und Mephisto. Dr. Fausts Teufelspakt mit Mephisto ist eine Darstellung von Julius Nisle, entstanden ca. im Jahre 1840.
Mit dem Teufelspakt verpflichtet Mephisto sich gegenüber Faust, ihm im Diesseits zu dienen und ihm hier alle Wünsche zu erfüllen. Im Gegenzug ist Faust bereit, dem Teufel seine Seele zu übergeben, falls es diesem gelinge, ihm Erfüllung und Lebensglück zu verschaffen... Anleitung zur genauen Vorgehensweise und die unbedingt nötigen Sicherheitsvorkehrungen bei diesem Ritual, findet man in allen Satanshimmel-Magiebüchern.

Todeszauber

Stelle einen Miniatursarg her, segne den ihn im Namen der unheiligen Dreifaltigkeit und schicke den Sarg zusammen mit dem Zauberspruch an die betreffende Person. Geeignet ist zum Beispiel die ungeheuerlichste bekannte Formel, die nie fehlschlägt, aber sehr gefährlich ist. Und daher muss was hier geschrieben steht erraten werden: Aus dieser Formel wird die Legende des Genius des Bronzekessels, die mit Solomon in Verbindung gebracht wird, abgeleitet.


Teufelsbibel - Codex Gigas

Die Teufelsbibel oder der "Codex Gigas" ist eines der größten handschriftlichen Manuskripte der Welt. Daher stammt auch der Name "Codex Gigas", Gigas, griechisch für "riesig". Die Höhe des Buches beträgt 92 cm, die Breite 50 cm und die Dicke 22 cm. Der Grund für den Namen des Werkes "Teufelsbibel" ist eine ganzseitige Abbildung des Teufels auf der Seite 290. 

Das mittelalterliche Manuskript umgibt eine düstere Legende, wonach der Teufel selbst das Buch verfasst haben soll. Das gesamte Werk ist in der gleichen Handschrift geschrieben. Sehr ungewöhnlich ist die Tatsache, dass bei diesem umfassenden Werk die Handschrift keine Veränderung in Bezug auf Stil oder Schreibschrift ausweist, zum Beispiel aufgrund von Alter, Krankheit oder Stimmung des Verfassers. Das Buch muss also in kürzester Zeit fertiggestellt worden sein.

Im Buch findet sich ein Vermerk "Hermannus monachus inclusus", das heißt übersetzt: "Mönch Hermann eingemauert". Daraus ergab sich die Annahme, dass die Teufelsbibel von einem Mönch geschrieben wurde, der gegen Klosterregeln verstoßen habe und deshalb verurteilt worden sein soll, lebendig eingemauert zu werden. Um der Strafe zu entgehen, schwor er, zur Lobpreisung des Klosters in einer einzigen Nacht ein Buch zu niederzuschreiben, welches das gesamte menschliche Wissen enthalten sollte. Binnen kurzem, nahe Mitternacht, merkte er, dass er mit dieser Aufgabe überfordert war. Er beschwor den Teufel, welcher dann an seiner Stelle stellvertretend das Manuskript verfasste. Im Gegenzug musste der Mönch dem Teufel seine Seele verkaufen. Um die Christen zu verspotten, mischte der Teufel ein ganzseitiges Selbstportrait unter die Texte.

Eine alte Postkarte zeigt die Teufelsbibel
Die Abbildung des Teufels im Codex Gigas

   Über die Teufelsbibel (Codex Gigas) aus dem 13. Jahrhundert   

 
Der Teufel wird hier dargestellt, allein, in einer leeren Landschaft, umrahmt von zwei großen Türmen. Er hat nur vier Finger und Zehen und trägt ein Hermelin Lenden-Tuch. Das Fell des Hermelins wurde stets als besonders wertvoll erachtet, weshalb diese Tiere lange Zeit gejagt wurden. Hermelin steht in der Regel im Zusammenhang mit Mitgliedern des Königshauses, und seine Verwendung hier betont den Teufel als "Prinz der Dunkelheit". 

Das Buch "Die Teufelsbibel" steht in dem Ruf, das komplette geheime Wissen seit Beginn der Schöpfungsgeschichte zu enthalten. In der Fachwelt lautet die wissenschaftliche Bezeichnung des Buches mit der großen berühmten Illustration des Teufels "Codex Gigas". Die Teufelsbibel oder der Codex Gigas wurde wahrscheinlich im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts im Benediktinerkloster Podlasic auf Pergament verfasst. Das ganze Buch ist in Latein geschrieben. Es enthält unter anderem sogar das Alte und das Neue Testament. Das Werk gilt als die größte Handschrift des Mittelalters mit ca. 90 cm Höhe, 50 cm Breite, fast 75kg schwer. Daher auch die Bezeichnung "Codex Gigas". Gigas, griechisch für „riesig“.

Im Jahre 1594 wurde es dem Kaiser Rudolph II. geschenkt. Rudolf II. (* 18. Juli 1552 in Wien; † 20. Januar 1612 in Prag) war von 1576 bis 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Es heißt, er habe seit den 1590er Jahren an Depressionen gelitten. Rudolfs Interesse galt vorwiegend den Künsten und Wissenschaften seiner Zeit. Seine Kunstsammlung ist legendär und war die größte ihrer Zeit. Großzügig förderte Kaiser Rudolph II. die Künste, kaum geringer war sein Interesse an den Wissenschaften: Tycho Brahe und Johannes Kepler, die neben Galileo Galilei die bedeutendsten Astronomen ihrer Zeit waren, fungierten am Prager Hof. 

Außerdem beschäftigte er Schwarzkünstler, Nekromanten (Totenbeschwörer) und Alchimisten. Diese Gruppierungen hatten der Teufelbibel schon immer besonders große Aufmerksamkeit geschenkt. Die Anziehungskraft dieses Buches ergibt sich wohl aus der teuflischen Aura, die es umrankt. Auf der Seite 290 findet sich ein grüngesichtiger, doppelzüngiger, grinsender Teufel. Das Bild des Teufels ist die berühmteste Abbildung in Teufelsbibel, und es ist auch der Grund für den Namen des Werkes. Porträts des Teufels kommen in der mittelalterlichen Kunst häufig vor, aber dieses hier im Codex Gigas ist einzigartig, denn es zeigt ihn allein und besetzt eine komplette Seite.

Es rankt sich eine düstere Legende um den Codex Gigas: Denn alle 320 eng mit Buchstaben geschriebenen Pergamentseiten wurden von ein und derselben Person verfasst! Acht Seiten aus dem Buch wurden nachträglich aus unbekanntem Grund entfernt. Man war der Meinung, diese enorme Schreibleistung könne ein einzelner Mensch nicht vollbringen. So entstand die Vermutung und der Mythos, der Teufel selbst habe das Manuskript verfasst.


Aufnahme von 1906 mit der Teufelsbibel

Der Vermerk im Buch "Hermannus monachus inclusus", was übersetzt heißt: "Mönch Hermann eingemauert", war der Grund für die Annahme, die Legende und den Mythos, ein Mönch sei seiner Sünden wegen dazu verurteilt worden, lebendig eingemauert zu werden. Um Buße zu tun, und um der harten Strafe zu entgehen, habe er in einer einzigen Nacht den Codex verfassen wollen. Als er jedoch merkte, dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein, habe er Luzifer höchstpersönlich zu Hilfe gerufen. Luzifer verfasste dann das Manuskript in teuflischem Tempo. Nebenbei verhöhnte der gefallene Engel Luzifer alle Christenmenschen, indem er ein ganzseitiges Selbstportrait zwischen die Texte mogelte. Als Gegenleistung für das Werk verkaufte der Mönch dem Teufel angeblich seine Seele.

Die Teufelbibel mitsamt der Legende war so faszinierend, dass sie von vielen Gelehrten studiert wurde. Auch der Autor Richard Dübell war von der Geschichte begeistert und verfasste einen historischen Roman mit dem Titel: "Die Teufelsbibel".

Das ungewöhnliche Werk "Ein großes Buch, welches der Teufel einem vermauertem Mönche gebracht" befindet sich heute in der königlichen Bibliothek in Stockholm.